28 mars 2024

Hightech in rauer Umgebung und der präzise Griff in die Kiste

Als Schmiedekompetenzzentrum blickt Krenhof Kapfenberg auf eine jahrzehntelange Expertise zurück. Das österreichische Unternehmen schmiedet unter anderem für die Automobil-, die Luftfahrt- und Bauindustrie. Und das mit cleveren Technologien, die auch dem äußerst rauen Arbeitsalltag in der Schmiede standhalten. Dabei im Einsatz sind Laserscanner von SICK und eine durchdachte Softwarelösung von Heitec Systemtechnik. Gemeinsam sagen sie dem Roboter ganz genau, wo er hingreifen muss.

Aluminiumschmiedeteile, Fahrwerkskomponenten, Medizintechnik – das sind nur einige der Bereiche, in denen Krenhof – heute eine hundertprozentige Tochter von Pankl Racing – zu den ausgewiesenen „Schmiedeexperten“ zählt. Im Unternehmen mit Sitz im obersteirischen Kapfenberg werden jährlich rund 3.000 Tonnen Aluminium verarbeitet. Ein harter Job, bei dem – trotz der besonders rauen Arbeitsbedingungen – längst Hightech-Lösungen und Automatisierung Einzug gehalten haben.

Ausgeklügelte Robotiklösung in moderner Schmiedeanlage

Viele der zu verarbeitenden Ausgangsmaterialen sind groß und schwer. So auch bei einer vor kurzem modernisierten Schmiedeanlage, auf der Bauteile produziert werden, die für das Handling durch die Mitarbeitenden schlichtweg zu schwer wären. Das ist ein Fall für eine ausgeklügelte Robotiklösung. Gernot Reiterer, Leitung Produktion bei Krenhof Kapfenberg erklärt es so: „Hier geht es um die Verarbeitung von Stangenmaterial, das im Arbeitsschritt davor mit der Kreissäge gesägt und dann mittels ‚Ameise‘ in Gitterboxen an den Beladehafen des Ofens gebracht wird. Ein Roboter entnimmt das Stangenmaterial aus der Kiste und legt es auf das Ofenband. Die Herausforderung dabei ist natürlich, dass der Roboter weiß, wo er genau hingreifen muss.“ Zudem verfügen die Kisten, in denen die Alu-Stangen angeliefert werden, über eine Blechauskleidung, welche für zusätzliche Prozessstabilität sorgt, da die Bauteile nicht hängen bleiben können.

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