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Top 50 Zulieferer Mit Diversifizierung weltweit erfolgreich

| Rédacteur: Luca Meister

Die Rückbesinnung auf das Kerngeschäft war für viele Unternehmen, gerade im Zuge der vergangenen Krisenjahre, der rettende Sprung in die schwarzen Zahlen. Für andere jedoch ist die Diversifizierung des Geschäftes zu einem wichtigen Erfolgs- und vor allem auch Stabilitätsgaranten geworden. Dies gilt auch für die Ferrum AG: Die Firma vereinigt unter einem Dach fünf verschiedene Geschäftsbereiche, die mit Produkten und Dienstleistungen unterschiedlichste Industrien und Branchen bedienen.

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In all seinen Geschäftsbereichen zählt Ferrum zu den führenden Anbietern und bedient Kunden weltweit. Und das, da ist sich Ernst Werthmüller, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates, sicher, soll auch in Zukunft so bleiben. Das breitgefächerte Leistungsspektrum von Ferrum umfasst die Geschäftsbereiche Conserventechnik, Zentrifugentechnik, Giesserei, Produktion und Waschtechnik.

1. Gutes unter Verschluss

«Im Geschäftsbereich Conserventechnik sind wir führend», so Ernst Werthmüller, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates. «Wir sind in diesem Geschäftsfeld bereits seit mehr als 90 Jahren tätig und bieten höchstmögliche Qualität und Produktivität in der gesamten Technologie an. Wir arbeiten mit modernsten und hocheffizienten Maschinen. Rund zehn Prozent unseres gesamten Umsatzes investieren wir jedes Jahr in Forschung und Entwicklung. Selbstverständlich bieten wir Service weltweit an.»

Die Ergebnisse von Ferrum können sich sehen lassen. Die Anlagen verschliessen bis zu 2500 Dosen pro Minute.

2. Die Kunst der Trennung

Auch im Geschäftsbereich Zentrifugentechnik, wo Ferrum sich hauptsächlich auf die Trennung von festem und flüssigem Material für die Pharma- und Lebensmittelindustrie konzentriert, geniesst man weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Die Anlagen von Ferrum erreichen einen Durchsatz von bis zu 85 Tonnen pro Stunde. Da das Unternehmen ausschliesslich hochlegierte Stähle verwendet und mit modernster Technologie arbeitet, erzielt man eine optimale Produktivität und eine überdurchschnittliche Langlebigkeit der Anlagen.

Rund 40 Prozent aller Produkte aus dem Geschäftsbereich Zentrifugentechnik gehen an Kunden in China. Mit einem Umsatzanteil von über einem Drittel ist dieser Geschäftsbereich ein wichtiges Standbein von Ferrum. Im Laufe der Jahre hat man bereits über 6200 Zentrifugen ausgeliefert.

Rundum sauber und kompetent

Der Geschäftsbereich Waschtechnik ist unterteilt in die beiden Segmente Textil- und Fahrzeugwaschanlagen. Im Textilbereich richtet sich Ferrum hauptsächlich an Hotels, Krankenhäuser und militärische Einrichtungen, Waschanlagen werden für PKW, LKW und Schienenfahrzeuge hergestellt. Ferrum bietet einen umfassenden Service von der Konzeptentwicklung über das Engineering bis hin zu Services.

Perfekte Dimensionen in Guss

Auch im Geschäftsbereich Giesserei verfolgt Ferrum einen A–Z-Service-Ansatz. «Wir sind in der Lage, komplette Projekte zu realisieren, vom Konzept über Simulation und Formenbau bis hin zum fertigen Bauteil.»

Anspruchsvoll und präzise

Im Produktionsbereich konzentriert sich Ferrum vor allem auf Dreh-, Fräs-, Schleif- und Bohrarbeiten. Ganz gleich, ob kleinste oder grösste Dimensionen, ob einfache oder legierte Fertigungsstoffe, spanabhebende Teilebearbeitung – der Name Ferrum steht für absolute Präzisionsarbeit und wird dem Label «Made in Switzerland» mehr als nur gerecht.

Je nach Produktsegment bedient Ferrum heute Kunden aus der Pharma- und der Getränkeindustrie, Maschinenbau, Wäschereien mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Fuhrparks und Krankenhäuser.

Eine lange Erfolgsgeschichte

Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis in das Jahr 1917, als kleine Eisengiesserei und mit Fokus auf die Produktion von Dosenverschlüssen. Bereits seit 1923 befindet sich das Unternehmen im Familienbesitz. In den 1930er-Jahren begann man mit der Herstellung von Waschmaschinen für den gewerblichen und privaten Bereich. In den 1970er-Jahren stieg man in das Geschäft mit Autowaschanlagen ein.

«Diversifizierung ist ein Schlüsselwort in unserer Unternehmensentwicklung und unser wichtigster Erfolgsfaktor», erklärt Ernst Werthmüller. «Dies gilt sowohl auf die Produkte bezogen als auch geographisch. Die breite Diversifizierung unseres Angebotes minimiert unser Geschäftsrisiko und die weltweite Tätigkeit macht uns ebenfalls wirtschaftlich unabhängiger.»

Neben dem juristischen Sitz in Rupperswil betreibt Ferrum noch eine Niederlassung in Schafisheim, ebenfalls in der Schweiz, sowie in Houston, Texas (USA) und in Mumbai, Indien. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen über 400 Mitarbeiter weltweit.

Kontinuität und Unabhängigkeit

Als Familienunternehmen will Ferrum weiterhin auf Kontinuität und Nachhaltigkeit setzen. «Wir wollen alle unsere fünf Geschäftsbereiche in ihren Märkten stärken und in jedem Bereich weltweit unter den drei führenden Anbietern bleiben», so Ernst Werthmüller. «Um auch in Zukunft technologisch führend zu bleiben und dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein, werden wir weiterhin regelmässig in Forschung und Entwicklung investieren. Der Schutz unserer Marke und unseres Know-hows sind ebenfalls von grosser Bedeutung. Ganz wichtig ist es für uns als Familienunternehmen aber, neben allen Wachstumszielen auch unabhängig und eigenfinanziert zu bleiben. Insgesamt blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und sehen in verschiedenen Märkten gute Perspektiven für alle unsere Geschäftsbereiche.»

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