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20.11.2017

Die Eichenberger Gewinde AG Burg expandierte Anfang September an die Alte Poststrasse in Menziken. Nachgefragt bei Matthias Furrer, zuständig für das Prozess- und Projektmanagement. Und wie hat sich die Übernahme auf die Umsätze der Eichenberger Gewinde AG ausgewirkt?

 So wie sich das alle Beteiligten der
«Traumhochzeit» Festo/Eichenberger gewünscht und erhofft hatten. Die Umsatzzahlen entwickelten sich in den vergangenen anderthalb Jahren ebenfalls sehr positiv. Einer der Gründe ist sicher der Zugang zu neuen und teilweise anderen Märkten,  der uns durch die Muttergesellschaft ermöglicht worden ist. Die Produktion in Burg wurde kürzlich durch eine Halle in Menziken erweitert.Was genau wird hier hergestellt und wie viele Leute sind im Werk Menziken beschäftigt? Was den Personalbestand betrifft, so handelt es sich um 12 itarbeitende,
verteilt auf zwei Schichten. Primär werden hier hochwertige Kugelgewindetriebe oder Bestandteile davon gefertigt. Diese  ienfertigungsprozesse finden auf einem  technisch sehr anspruchsvollen Niveau statt, entsprechend hoch sind auch die Stückzahlen.
Wie stark sind die Gewindeprofis aus dem Wynental im Exportgeschäft engagiert und welches sind aktuell die wichtigsten Abnehmerländer?
Der Exportanteil der Eichenberger Gewinde AG liegt seit Jahren bei rund 75 Prozent. Um die 50 Länder, vorwiegend im EU-Raum, gehören
zu den Abnehmern. Wichtigstes Exportland für uns ist Deutschland. Gab es aufgrund wirtschaftlicher und politischer Unwägbarkeiten
Verschiebungen innerhalb der Exportkanäle? Erfreulicherweise nein. Das jüngste (atomare) Geplänkel zwischen den USA und Nordkorea trifft uns weit weniger stark als vergleichsweise die internationalen Börsen. Dennoch: 2015 spürten wir den Frankenschock und die damit verbundene Abwertung des Euros selbstverständlich ebenfalls. Aber wir haben diese Phase gut überwunden und befinden
uns nach wie vor auf einem Wachstumspfad. Stillstand bedeute Rückschritt, behaupten die Wirtschaftsführer weltweit. Trifft diese Maxime auf die Eichenberger Gewinde AG in besonderem Masse zu? Diese Feststellung hat auch für unsere Firma Gültigkeit. Sowohl die
Produkte selber als auch die Herstellungsprozesse, die immer komplexer und anspruchsvoller werden, haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten massiv verändert. So werden gerade aktuell am Standort Burg rund 2,5 Millionen Franken in automatisierte Fertigungscentren investiert. Dies im Sinne von agieren – um den Anforderungen eines sich stets verändernden Marktumfeldes
gewachsen zu sein. Wer hier Schritt halten will, muss in der Lage sein, rasche und unkomplizierte Lösungen anzubieten.
Stichwort Werk Menziken: Falls die Eichenberger Gewinde AG eines Tages keinen neuen Platzbedarf mehr anmelden würde, müsste man sich wohl Sorgen um die Firma machen? Das kann man ruhig so sagen. Für uns ist gerade auch die in Menziken gemietete Produktionshalle ein klares Bekenntnis zum Standort Schweiz und damit zum Werkplatz Oberwynental. Hightech-Produkte, wie sie die massgeschneiderten gerollten Gewindetriebe darstellen, lassen sich nicht einfach verlagern. Die Produktion und Weiterentwicklung derart komplexer und entsprechend hochwertiger Teile ist nur mit einem langjährig eingespieltenTeam