50 Jahre Kurt Husistein

20.11.2017

Kurt Husisteins Stiefvater und der Gründer («Sameli Hans») der heutigen Eichenberger Gewinde AG haben vor nunmehr 50 Jahren beim Kegeln vereinbart, dass Kurt bei Eichenberger eine Mechanikerlehre absolvieren kann.

 Aus dem ehemaligen Lehrling im einst kleinen Budeli wurde ein
äusserst interessierter und vor allem findiger Tüftler und Entwickler.
Die Tellerwäscher-Karrieren von ausgewanderten Schweizern in
Amerika kennt man vom Hörensagen. Ob sie immer so steil und erfolgreich
waren, lässt sich nicht in jedem Fall überprüfen. Dass die
beruflichen Grosschancen nicht unbedingt ennet dem Ozean oder
in fremden Ländern liegen müssen, zeigt das Beispiel von Kurt Husistein
auf eindrückliche Weise. Er ist seiner Lehrfirma sein ganzes
Berufsleben lang treu geblieben… wie früher die alten Zigarrenmacherinnen
und -macher ihren Arbeitgebern. Wer heute fünf Jahrzehnte
seines Berufslebens in ein und derselben Firma verbringt,
wird meistens nicht nur bewundert, sondern gelegentlich auch belächelt…
Grund zum Lächeln hat jedoch vor allem Kurt Husistein. Dank seiner hohen Fachkompetenz,
Prinzipientreue und Gradlinigkeit, aber auch dank seines gesunden Ehrgeizes und der stets
menschlichen, ehrlichen Art schaffte er den Sprung vom einst unauffälligen Lehrling zum Bigboss
– zum Geschäftsinhaber einer Vorzeigefirma, der im Oberwynental der Ruf einer industriellen
Perle vorauseilt. Kurt war in den 80er-Jahren federführend bei der Entwicklung der heute
europaweit gefragten Kugelgewindetriebe. Diese ausgetüftelte und stets weiter entwickelte
Technologie sollte zum Meilenstein für die Eichenberger Gewinde AG werden, aber auch sein
ganz persönlicher Erfolg. Eine Wegmarke, von der heute gegen 150 Mitarbeitende profitieren
dürfen, und zwar in Form von interessanten, sicheren Arbeitsplätzen innerhalb eines konsolidierten,
prosperierenden Unternehmens.
Kurt Husistein habe in den vergangenen 50 Jahren eine klare Vorreiter-Rolle eingenommen und
sei der Entwicklung stets einen Schritt voraus geeilt, stellen seine Kollegen und Mitarbeitenden
heute anerkennend fest. Dank der Unterstützung durch ein tolles Team, dessen Köpfe ähnlich tickten,
durfte der ehemalige Produktionsleiter die Firma Eichenberger im
Jahr 1998 übernehmen, weiter ausbauen und von Erfolg zu Erfolg führen.
Auch sein letztes Kapitel (Nachfolgeregelung) hat der Patron mit dem Verkauf
der Eichenberger Gewinde AG an die Festo Gruppe minutiös und
mit grossem Respekt gegenüber allen Mitarbeitenden und zum Standort
Wynental vorbereitet und schliesslich abgewickelt. Das erfreuliche Resultat
dieser Verbundenheit ist nicht ausgeblieben. Die Übernahme führte zu
keinen Produktions-Verlagerungen und auch nicht zum latent befürchteten
Abbau von Arbeitsplätzen. Das Gegenteil ist der Fall: Eichenberger
befindet sich auf einem ungebrochenen, soliden Wachstumskurs und hat
erst kürzlich in Menziken eine weitere Werkhalle in Betrieb genommen.
Für diesen Erfolg und das jahrzehntelange Engagement von Kurt Husistein,
der ab nächstem Jahr noch in einem Teilzeitpensum für die «Gewindeprofis»
tätig sein wird, danken ihm seine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ganz herzlich. Sie alle hoffen, dass er dem Unternehmen
mit seinen «Glanzideen» noch lange erhalten bleibt und die Firma weiterhin
in seiner bekannt leidenschaftlichen Art begleiten wird.
Im Namen der Geschäftsleitung und der Belegschaft:
Hansruedi Hager und Matthias Furrer
Bürogebäude Eichenberger Gewinde AG
Kurt Husisteins jüngster coup:
der KGT Typ F